Geige

Geigenunterricht

In jedem Alter eine gute Wahl, denn die Musik kennt keine Grenzen

Ein Musikinstrument zu lernen, dafür ist es nie zu spät. Musizieren macht Spaß und ist etwas für jedes Alter. Auch in ganz jungen Jahren kann es nie falsch sein, mit dem Musizieren zu beginnen. Die Violine zu spielen kann ein Kind bereits im Vorschulalter lernen. Im Kindesalter fördert das Musizieren mit der Violine zudem die Feinmotorik und die Intelligenz des Kindes. Die Beschäftigung mit einem so schönen Instrument bedeutet Teilhabe an kultureller Bildung und vergrößert die Chancengerechtigkeit für das Kind. Besonders im Jugendalter fördern musikalische Aktivitäten die kindliche Kreativität, regen Eigenständigkeit und die individuellen kindlichen Entwicklungsprozesse an. Wer sein Kind ein Musikinstrument wie die Violine lernen lässt, fördert also insgesamt die kindlichen Potenziale. Musizieren verbessert auch das soziale Miteinander und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ähnlich positiv wirkt sich der Geigenunterricht auf Erwachsene aus und Befürchtungen, man sei zu alt, um noch ein Instrument zu lernen, lassen sich leicht zerstreuen. Erwachsene können sich sehr gut konzentrieren. Zwar dauert es eine Weile, bis man die richtige Haltung erlernt hat, doch die Beweglichkeit der Finger wird dann beim Spielen auf der Violine besonders trainiert. Auch haben Erwachsene eine andere Motivation: Oft erfüllen sie sich damit einen langgehegten Wunsch.

Warme, unverwechselbare Klänge oder schräge Kratzer – wie klingt der Anfang?

Immer mal gibt es Phasen im Leben, wo man Zeit hat, etwas zu tun, was man schon immer tun wollte. Jeder Mensch ist unterschiedlich und so muss man auch beim Erlernen der Violine herausfinden, was für einen selbst die beste Methode ist, um Geige zu lernen. Kann man bereits Noten lesen, dann sind schon gewisse Grundlagen vorhanden. Manche lernen gern allein und selbstständig, andere möchten lieber unter der Anleitung eines Lehrers lernen. Sofern man das Notenlesen zusammen mit dem Geigenspiel lernt, sollte man sich zumindest in der Anfangszeit von einem Lehrer helfen lassen. Im Internet und in Branchenbüchern findet man sehr leicht Musiklehrer und Musiklehrerinnen in nächster Nähe. Auch Musikschulen sind sehr leicht im Internet zu finden.

Geige lernen – wie geht das solo?

Wer so eigenständig ist, dass er sich das Geigenspiel selbst beibringen möchte, spart natürlich die Kursgebühren und ist auch völlig frei in der Wahl der Mittel und der Methode. Möglicherweise kommt man dann allerdings nicht so schnell voran. Doch es gibt Youtube-Videos, Online-Kurse und Bücher für Selbstlerner. Anfangs braucht man ein wenig Geduld. Die Geige ist ein Instrument, dem sich nicht so schnell saubere Töne entlocken lassen. Bei Schwierigkeiten mit dem Notenlernen empfiehlt sich die Suzuki-Methode. Damit lassen sich erste Erfolge allein über das Hören und Nachmachen erzielen – besonders gut geeignet also für kleine Kinder im Alter von drei bis vier Jahren. Sobald Kinder in die Schule gehen, in der Regel ab sechs Jahren, geht es dann los mit dem Erlernen der Noten.

Das richtige Instrument finden

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Auswahl des Instruments, des Zubehörs und der ersten Stücke. Die anfängliche Euphorie verkehrt sich sonst schnell ins Gegenteil, wenn man die falschen Saiten und unbrauchbare Bögen erwischt hat. Hilfe sucht man sich am besten beim Lehrer, der bei der Auswahl des Instruments mit Rat zur Seite stehen kann: Klang und Preis sollten bei einem guten Einsteigerinstrument im richtigen Verhältnis stehen. Auch die Größe der Geige ist wichtig: Es gibt Geigen in verschiedenen Größen von 1/16 bis 4/4, bei Kindern sind die Arme kürzer und die Hände kleiner und bei der Auswahl des Instruments muss darauf natürlich geachtet werden. Die Wahl der Saiten, des Bogens und des richtigen Kolophoniums wirken sich wesentlich auf den Klang aus. Stahlsaiten sind wegen ihres Verhältnisses von Klang, Spielbarkeit und Preis gute Anfängerseiten, aber auch Kunststoff- oder Darmsaiten sind in einer für Anfänger geeigneten Qualität erhältlich.

… und noch ein paar wichtige Dinge dazu

Zum Zubehör zählt außerdem die Schulterstütze; zum Schutz der Geige benötigt man zudem eine Hülle, um die Geige vor Stößen beim Transport, gegen die Witterung, wenn man im Freien unterwegs ist und sonstigen Einflüssen zu schützen. In speziell zusammengestellten Geigensets lassen sich übrigens alle diese Dinge zusammen erwerben, mitunter ist man damit besser bedient, als sich die einzelnen Dinge zusammensuchen zu müssen.

Step by step: Melodien, Lieder und anspruchsvolle Stücke

Nicht zuletzt fehlen noch Noten, die in großer Auswahl zur Verfügung stehen. Anfängerarrangements erleichtern die ersten Versuche, die Stücke großer Meister wie Mozart, Beethoven oder Haydn zu erlernen. Auch wer sich anderen Musikrichtungen zuwenden möchte wie Jazz, Pop oder Rock oder einfache Volks- und Weihnachtslieder lernen möchte, findet eine breite Palette an Noten. Spezielle Lehrbücher richten sich an bestimmte Zielgruppen, zum Beispiel Lehrbücher zum Geigespielen für Kinder oder für Erwachsene.

Kein Leben ohne Musik!

Musik vereint Gegensätze und Musizieren hält jung. Anfänglich braucht es Geduld, um den Spaß nicht zu verlieren und sich nicht entmutigen zu lassen. Musiklehrer, Online-Kurse und gute Lehrbücher helfen dabei, die Motivation aufrechtzuerhalten ebenso wie eine gute Ausstattung, bei der Klang und Qualität in einem angemessenen Verhältnis zum Preis stehen. Dann heißt es: Bühne frei für die unvergleichliche Erfahrung eines Musikerlebnisses auf einem neuen Instrument.

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